Neu in CrewIQ: Angebote mit 3D-Modell für jedes Gewerk
Deine Kunden sehen ihr Haus in 3D, bevor der erste Handwerker anrückt: mit Gewerken, Mengen, Bauablauf und eigenem Link. Was das neue 3D-Aufmaß kann.
Maximilian Habert · · 4 Min. Lesezeit
Kurz gesagt: In CrewIQ entsteht zu einem Auftrag jetzt ein 3D-Modell des Gebäudes. Daraus kommen die Mengen fürs Angebot, und deine Kunden sehen über einen eigenen Link, was gemacht wird — für Dach, Gerüst, Fassade, Fenster, Rohbau und den Innenausbau.
Warum 3D?
Ein Angebot mit 40 Positionen versteht kaum ein Bauherr. Ein Bild seines eigenen Hauses mit dem neuen Dach, dem Gerüst und der Fassadenfarbe versteht jeder. Genau da setzt das 3D-Aufmaß an: Es macht sichtbar, was im Angebot steht, und spart dir gleichzeitig das Rechnen von Flächen und Längen.
Dazu kommt: Wer mehrere Angebote vergleicht, erinnert sich an das eine, das er sich in 3D ansehen konnte. Im Wettbewerb um gute Aufträge ist das oft der Unterschied zwischen „Wir melden uns“ und einer Zusage. Und weil Mengen und Modell zusammenhängen, ändern sich bei einer Planänderung die Mengen gleich mit.
Was du damit machen kannst
Gebäude anlegen. Ein Bauplan wird ausgelesen, oder du gibst die wichtigsten Maße ein. Geschosse, Dachform, Gauben, Fenster und Räume lassen sich danach anpassen.
Gewerke auswählen. Über Reiter wählst du dein Gewerk: Dach und Dachstuhl, Gerüst, Fassade mit Putz und Anstrich, Fenster, Blitzschutz und Absturzsicherung, Rückbau, Rohbau, Trockenbau, Estrich und Bodenbeläge, Fliesen und Malerarbeiten innen. Die Ansicht scrollt mit, sodass du beim Einstellen immer siehst, was sich am Modell ändert.
Mengen ins Angebot übernehmen. Flächen, Längen und Stückzahlen landen direkt als Positionen in deinem Angebot — mit deinen eigenen Preisen aus dem Leistungskatalog. Bauunternehmen können Leistungsverzeichnisse als GAEB einlesen und ihr Angebot als GAEB X84 abgeben.
Den Bauablauf zeigen. Auf Knopfdruck baut sich das Haus Schritt für Schritt auf: vom Rohbau über das Dach bis zur fertigen Fassade. Das ist besonders im Verkaufsgespräch stark.
Innenräume planen. Für Fliesen, Böden, Trockenbau und Maler gibt es eine eigene Innenansicht mit Räumen, Wänden und Verlegung.
Der Kundenlink
Jedes Modell kannst du per Link mit deinem Kunden teilen. Er sieht sein Haus in 3D mit deinem Logo und deinen Kontaktdaten, kann es drehen, das Gerüst ein- und ausblenden, den Bauablauf abspielen und sich die geplanten Räume ansehen. Während der Ausführung zeigt der Link auf Wunsch den Fortschritt — ohne Namen deiner Mitarbeiter und ohne Preise.
Für deine Kunden heißt das: weniger Rückfragen, mehr Vertrauen. Für dich: ein Angebot, das sich von drei anderen auf dem Tisch abhebt.
So läuft es Schritt für Schritt
- Projekt öffnen und das 3D-Modell anlegen — aus dem Bauplan oder mit wenigen Maßen.
- Gewerk wählen und die Ausführung einstellen, zum Beispiel Dachdeckung, Gerüstlagen oder Putzart.
- Mengen prüfen — Flächen, Längen und Stückzahlen stehen in einer Übersicht neben dem Modell.
- Angebot erzeugen: Die Positionen übernimmst du mit einem Klick in ein neues Angebot und passt sie wie gewohnt an.
- Link teilen — per E-Mail, WhatsApp oder direkt im Angebot.
Für die meisten Einfamilienhäuser dauert das wenige Minuten, deutlich weniger als ein klassisches Aufmaß mit Zollstock und Taschenrechner.
Für wen lohnt sich das?
Dachdecker und Zimmerer zeigen Dachform, Gauben und Dachstuhl, bevor die alten Ziegel herunterkommen. Bauherren verstehen auf einen Blick, warum eine Gaube mehr kostet als ein Dachfenster.
Gerüstbauer sehen Flächen und Lagen und können dem Kunden zeigen, wo das Gerüst steht — gerade bei engen Grundstücken oder Gehwegen ein starkes Argument.
Maler und Stuckateure zeigen die neue Fassadenfarbe am echten Haus statt an einer Farbkarte.
Fliesenleger, Trockenbauer und Bodenleger planen Räume mit Wänden, Böden und Verlegung und haben die Mengen direkt im Angebot.
Bauunternehmen sehen Geschosse und Rohbau und können ihr Angebot als GAEB abgeben.
Im Verkaufsgespräch
Am stärksten wirkt das Modell, wenn du es gemeinsam mit dem Kunden anschaust — auf dem Tablet am Küchentisch oder auf dem Bildschirm per Video. Drehen, Gewerk wechseln, Bauablauf abspielen: Fragen, die sonst erst nach Auftragserteilung kommen, sind dann schon geklärt. Und weil der Kunde den Link behält, kann er das Angebot auch mit seiner Familie oder seiner Bank besprechen.
Was das 3D-Modell nicht ersetzt
Das Modell hilft beim Aufmaß und beim Verkaufen. Es ersetzt kein verbindliches Aufmaß vor Ort, wenn es auf den Zentimeter ankommt, und beim Dachstuhl keine Statik — der Plausibilitätshinweis dort ist ausdrücklich nur eine Faustregel.
So probierst du es aus
Ein Beispielhaus mit Kundenlink kannst du dir ohne Anmeldung ansehen: 3D-Aufmaß mit Live-Beispiel. Bestehende Kunden finden das 3D-Modell im Projekt. Du willst es mit einem eigenen Auftrag sehen? Buch dir eine Demo.
Häufige Fragen
Für welche Gewerke gibt es das 3D-Modell?
Für Dach und Dachstuhl, Gerüst, Fassade mit Putz und Anstrich, Fenster, Blitzschutz, Rückbau, Rohbau, Trockenbau, Estrich und Böden, Fliesen und Malerarbeiten innen.
Sieht mein Kunde meine Preise im 3D-Link?
Nein. Der Kundenlink zeigt das Gebäude, die Gewerke und auf Wunsch den Fortschritt, aber keine Preise und keine Mitarbeiternamen.
Ersetzt das 3D-Modell das Aufmaß vor Ort?
Es beschleunigt Angebot und Aufmaß deutlich. Wo es auf den Zentimeter ankommt, bleibt das Nachmessen vor Ort sinnvoll; eine Statik ersetzt es nicht.